Sie sprach auch ueber die Beschwerlichkeiten von Uebersetzungen, und sie las ein Gedicht auf Deutsch und auf Japanisch. Obwohl ich nicht so viel Japanisch kann, hoerte ich ein Paar Woerter, die in dem deutschen Text waren; sie waren alle Woerter, die auf Englisch kamen, wie "Parking." Sie erzaehlte, dass Japanisch die Laute "p" benutzt, nur wenn das Wort von einer fremden Sprache kommt. Sie sagte auch, dass es schwer ist, ein deutsches Gedicht auf Japanisch zu uebersetzen, weil man Deutsch "neutral" schreiben kann, aber auf Japanisch muss man immer geschlechtsspezifische Woerter benutzen und an Volksschicht denken. Japanisch hat viele Woerter fuer "ich," und alle bedeuten etwas anders - あたし (atashi) wurde nie von Maenner benutzt, und おれ (ore) wurde nur von Jungen benutzt. Wenn man "ich" auf Japanisch uebersetzt, muss man entscheiden, wer spricht, und man muss nicht so viel daran denken, wenn man Deutsch schreibt.
Ich fand die Lesung interessant, weil ich versuchte, Japanisch zu lernen. Ich interessiere mich auch fuer Uebersetzungen, weil ich sie immer fuer Latein und Altgriechisch mache. Eines Tages moechte ich ihre Texte auf Deutsch und auf Japanisch lesen koennen.
Bereits vor 30 Jahren habe ich einen speziellen Lateinkurs für bildungs- und integrationsunwillige Migrantenkinder entwickelt
ReplyDeleteSo was macht der cool - krass -schwul Generation Spass