28.4.10

(USW) Nikolaikirche



Frueher dieses Semester sah ich den Film "Nikolaikirche" an. Der Film erzaehlt die Geschichte einer Familie in Ostdeutschland nach dem zweiten Weltkrieg. Der Vater, der jetzt tot ist, war eine wichtige Figur in der Regierung, und eine Strasse wurde nach seinem Tod fuer ihn genannt. Er war ein Mann, der immer gut fuer Ostdeutschland machte. Seine Familie ist trotzdem uneins. Seine Tochter arbeitet auch fuer die Regierung, aber sie will immer machen, was recht ist, nicht was die Regierung will. Sein Sohn ist Polizist, der seinem Vater folgen moechte. Der Sohn spioniert auf seine Mutter, weil sie mit einem Wessi trift, obwohl sie Familie ist. In der Mittel der ganzen Geschichte steht die Nikolaikirche. Diese Kirche ist fuer alle geoeffnet, und der Vater will, dass alle ihre Probleme dort besprechen koennen. Es wird neben dieser Kirche protestiert, und viele werden verhaftet, weil die Regierung keinen Protest moechte. Trotz einer grossen Fehde zwischen der Tochter und dem Sohn hat der Film ein gutes Ende. Es wird noch einmal protestiert neben der Kirche trotz Gefahren, aber niemand wird verhaftet oder getoetet, weil sie Kerzen neben dem Rathaus stellen und weggehen.

Ich fand diesen Film schwerer zu verstehen als die andere Films, die ich dieses Semester sah. Die Sprache war schneller, und es gab mehr Woerter, die ich nicht kannte. Der Film zeigte mir einen anderen Teil des Lebens in Ostdeutschland nach dem Krieg, und es war mir interessant, den Streit in nur einer Familie zu sehen.

26.4.10

Das Ende des Romanes (Der Richter und Sein Henker Kapital 20 und 21)


Als ich las, dass Bärlach in der Höhe fahren wollte, wo Tschanz seine Ferien verpasste, entschied ich, dass Tschanz der Mörder war. Sein Motiv war klar. Er war eifersüchtig auf Schmied, in dessen Schatten er immer gestanden war und der reich und gebildet gewesen war. Er konnte die Geschehnisse am Tatort zu gut erklären, und er kaufte das blaue Auto Schmieds nach seinem Tod, ein Einkauf, der sehr ungewohnt schien. Er hatte natürlich die Fähigkeit, weil er Ferien hatte und gut mit einer Waffe war. Bald glaubte ich trotzdem, dass diese Lösung zu einfach war. Natürlich hätten wir Tschanz im Verdacht haben sollen. Es war, dachte ich, eine Falle. Als Bärlach mit Gastmann im amerikanischen Auto sprach, begann ich zu denken, dass Bärlach der Mörder sein konnte. Es wäre ganz unerwartet gewesen, weil er Hauptfigur war. Wir wussten aber nichts von seinen Gedanken des Falles. Sein Motiv war Gastmann für ein Verbrechen zu verhaften, und er war doch klug genug, nicht im Verdacht gehabt zu werden. Wegen dieser meiner Gedanken war ich nicht erstaunt, dass Tschanz der Mörder war, aber ich hatte wirklich Bärlach mehr im Verdacht.

Ich weiss es nicht sicher, warum Bärlach stellte sich wohl für Tschanz, als er die Lösung des Falles erzählte. Ich fand den Selbstmord Tschanzens sehr grausam, obwohl er ein Verbrecher war. Ich dachte wirklich, dass Bärlach nicht operieren gelassen hätte, weil er zu seinem Ziel endlich gelangte, also brauchte er keine Zeit mehr. Ich bin aber froh, dass er nicht wegen seiner Krankheit starb.

20.4.10

Der Trieb durch ein fast fertiges Semester



Heute dachte ich endlich an die Aufgaben, die ich noch nicht fuer dieses Semester fertig machte. Ich weiss, dass ich nachhause in drei und halb Wochen gehe, aber ich kann nicht daran glauben, wie viel ich machen muss, bevor ich mich ruhen lassen kann. Obwohl wir schon Spring Break hatten, habe ich keine Energie, auf meine Pruefungen und meine andere Aktivitaeten vorzubereiten. Ich bin neugierig, ob viele andere Studenten das gleiche Problem haben. Ich glaube, dass die Studenten im achten Semester fertig sind, mit der Absolvierung fortzufahren. Haben die andere Studenten noch Trieb, hart und lang zu arbeiten? Da Spring Weekend dieses Wochenende ist, denke ich, dass ich nicht genug dieses Wochenende arbeiten werde, also soll ich viel waehrend dieser Woche machen. Es ist trotzdem schwer, mich zu ueberzeugen, viele Arbeit heute zu machen. Das Wetter ist relativ schoen, und ich koennte spazieren gehen. Ich habe alle meine Kurse lieb, aber ich bin fertig, das Semester zu beenden. Ich muss nachdenken, was ich machen kann, damit ich dieses Problem naechstes Jahr nicht habe. Fuenfundzwanzig Tage bis ich nachhause gehen kann!

18.4.10

Der Richter und sein Henker (Kapital 10 und 11)


Die Kaempfe zwischen einem Detektiv und einem Kriminellen sind immer interessante, oft intellektuelle Kaempfe. Ich fand die intellektuellen Kaempfe zwischen Sherlock Holmes und Professor Moriarty am interessantesten, obwohl die zwei Maenner nur einmal in den Buechern zusammen sind. Professor Moriarty war der Leiter von vielen der Kriminellen Großbritanniens, und er half ihnen, wenn sie ihm Geld gaben. Es wurde vielmal von Watson geschrieben, dass Holmes kaempfte gegen ihn, damit er einen grossen Teil der Kriminalitaet beenden konnte. In einer Geschichte versuchte Holmes, Untergebenen von Moriarty zu verhaften, bevor sie ein grosses Verbrechen machen konnten. Obwohl er Moriarty in dieser Geschichte nicht fand, bekam er einen Brief als Stichelei von dem Kriminellen. Endlich hatte er die Moeglichkeit, Moriarty zu verhalten. Es wurde zu einer Bruecke gekommen, wo Holmes und Moriarty endlich zusammen waren. Es gab einen grossen physikalischen Kampf, waehrend dessen beide Maenner hinunterfielen. Obwohl Holmes vermeintlich starb, brachte er den Leiter der Kriminellen mit, ein gutes Ende fuer ein Leben, das dediziert zu dem Guten wurde.

Der Autor schrieb noch mehr ueber Holmes, aber fuer mih war das das treue Ende der Geschichte. Holmes arbeitete nicht immer, um Moriarty zu halten, aber er war klar, dass das Halten war ein Ziel, das er hatte.

13.4.10

Der Richter und sein Henker (Kapital 5 und 6)

Sie haben es getan muessen, moechte ich sagen. Wenn der Hund nicht erschossen worden waere, haette er Baerlach toeten koennen. Deswegen wuerde der Tod kein Problem sein. Es ist trotzdem bemerkenswert, dass sie nicht um das Haus gehen muesste. Sie versuchten, verheimlich zu sein, und deswegen fand Baerlach den Hund. Die Sicherheit ist wichtig, aber ich glaube, dass sie Schuld fuer den Tod haben.



Ich glaube, der "G" die Gendarmerie sei. Charnel sagte, dass Gastmann keinen Schmied gekannt habe. Deswegen denke ich, dass Schmied mit dem anderen "G" treffen moechte. Obwohl Tschanz dachte, dass die Gendarmerie nicht "G" war, war Baerlach nicht so sicher, also ist es eine Moeglichkeit. Trotzdem habe ich keine Ahnung, warum Schmied mit der Gendarmerie oft treffen wuerde, und ich bin nicht sicher, ob dieser "G" ein Verdaechtiger sein soll. Ich bin auf die naechste zwei Kapital gespannt!

7.4.10

(USW) Yoko Tawada

Am Montag hoerte ich die Lesung von Yoko Tawada, die Gedichte sowohl auf Deutsch als auch auf Japanisch schreibt. Sie interessiert sich viel fuer die Laute von Sprachen, also waren die erste zwei Gedichte Kombinationen von Lauten in der japanischen Sprache. Sie erzaehlte uns einen japanischen Mythos, in dem der Fuchs seinen Name bekam. Ein Fuchs verkleidete sich als eine Frau, und er schluf mit einem Mann. Als der Mann lernte, dass die Frau wirklich ein Fuchs war, wurde er zornig. Trotzdem sagte er spaeter, dass der Fuchs konnte zurueckkommen und bei ihm bleiben. Deswegen bekam der Fuchs (きつね - "kitsune" auf Japanisch) seinen Name, weil "komm und schlaf" きつ ね, oder "kitsu ne" auf Japanisch heisst.



Sie sprach auch ueber die Beschwerlichkeiten von Uebersetzungen, und sie las ein Gedicht auf Deutsch und auf Japanisch. Obwohl ich nicht so viel Japanisch kann, hoerte ich ein Paar Woerter, die in dem deutschen Text waren; sie waren alle Woerter, die auf Englisch kamen, wie "Parking." Sie erzaehlte, dass Japanisch die Laute "p" benutzt, nur wenn das Wort von einer fremden Sprache kommt. Sie sagte auch, dass es schwer ist, ein deutsches Gedicht auf Japanisch zu uebersetzen, weil man Deutsch "neutral" schreiben kann, aber auf Japanisch muss man immer geschlechtsspezifische Woerter benutzen und an Volksschicht denken. Japanisch hat viele Woerter fuer "ich," und alle bedeuten etwas anders - あたし (atashi) wurde nie von Maenner benutzt, und おれ (ore) wurde nur von Jungen benutzt. Wenn man "ich" auf Japanisch uebersetzt, muss man entscheiden, wer spricht, und man muss nicht so viel daran denken, wenn man Deutsch schreibt.

Ich fand die Lesung interessant, weil ich versuchte, Japanisch zu lernen. Ich interessiere mich auch fuer Uebersetzungen, weil ich sie immer fuer Latein und Altgriechisch mache. Eines Tages moechte ich ihre Texte auf Deutsch und auf Japanisch lesen koennen.

18.3.10

Jakob der Lügner



Heute sah ich den Film "Jakob der Lügner" mit Dagmar. Ich fand ihn sehr traurig, und ich glaube, dass die Szene, in der der Barbier Selbstmord beging, am traurigsten war. Es war schwer für mich zu sehen, wie der Barbier auf die Lösung der Hoffnung, die Jakob ihm gab, reagierte, weil der Selbstmord deswegen geschah. Jakob sagte, dass es keinen Selbstmord gab, nachdem er begann, diese Nachrichten zu geben. Trotzdem waren die falschen Nachrichten schlecht, weil sie nicht immer dauern könnten. Wenn er wusste, dass diese Nachrichten falsch waren, verändert die Hoffnung zur Verzweiflung. Jakobs Versuch, anderen zu helfen, rief größere Verzweiflung hervor. Ich fand den ganzen Film traurig, weil sie alle versuchten, Hoffnung trotz der ausgesprochenen Situation zu haben. Ich fand es noch trauriger, dass das kleine Kind bis zum Ende Jakob glaubte. Überall war der Film deprimierend.