18.3.10

Jakob der Lügner



Heute sah ich den Film "Jakob der Lügner" mit Dagmar. Ich fand ihn sehr traurig, und ich glaube, dass die Szene, in der der Barbier Selbstmord beging, am traurigsten war. Es war schwer für mich zu sehen, wie der Barbier auf die Lösung der Hoffnung, die Jakob ihm gab, reagierte, weil der Selbstmord deswegen geschah. Jakob sagte, dass es keinen Selbstmord gab, nachdem er begann, diese Nachrichten zu geben. Trotzdem waren die falschen Nachrichten schlecht, weil sie nicht immer dauern könnten. Wenn er wusste, dass diese Nachrichten falsch waren, verändert die Hoffnung zur Verzweiflung. Jakobs Versuch, anderen zu helfen, rief größere Verzweiflung hervor. Ich fand den ganzen Film traurig, weil sie alle versuchten, Hoffnung trotz der ausgesprochenen Situation zu haben. Ich fand es noch trauriger, dass das kleine Kind bis zum Ende Jakob glaubte. Überall war der Film deprimierend.

15.3.10

Lesevergnuegen - Hermann R.

Hermann R. stand im Steinbruch und seufzte. Die Sonne oben schien hell und heiß, und Hermann hat geschwitzt. Er dachte, „wie lange bin ich heute hier gewesen? Vielleicht sechs Stunden? Jeden Tag wache ich früh im kleinen Bett auf, wenn man diesen eingeklammerten Holzkasten ein Bett nennt, und dann werde ich in diesen verdammten Steinbruch gebracht, wo ich arbeiten muss. Das ist mein dritter Sommer hier. Ich erinnere mich an den ersten Tod, den ich hier gesehen habe. Der Mann, der auch Hermann geheißen hat, wurde aufgehangen. Ich habe ihn nicht wohl gekannt, aber es war ein schrecklicher Tod. So viele Personen, die mit mir hier in Buchenwald gebracht worden sind, sind jetzt tot. Ich möchte nicht mich fragen, ob ich bald auch sterbe.“



Hermann schaute sich um und bemerkte die anderen Menschen, die Steine mit ihren eigenen Händen im Steinbruch gruben. Ein Paar dieser Menschen machten auch eine Pause von der Arbeit, aber schnell begannen sie, wieder zu graben. „Ich soll diese Pause beenden, damit ich keine Strafe bekomme,“ sagte Hermann sich. Er begann auch, wieder zu graben. Die Steine schnitten Hermanns schon verwundete Hände ein. Er dachte, „Jedenfalls gibt es hier viel Zeit. Ich kann an diese Situation und die Situation Deutschlands nachdenken“ Er blickte wieder auf die anderen Mitarbeiter, und er versuchte, die Leiche, die in der Nähe von ihnen lag, zu ignorieren. „Wir sind alle so mager, besonders die Juden. Wir haben ja mehr Wasser als letztes Jahr, aber die Juden bekommen nur vierhundert Gramm Brot und ein bisschen Suppe pro Tag. Was haben sie den Nazis getan?“ Nach einem Moment dachte er, „Was habe ich ihnen getan?



„Ich erinnere mich an die erste Zeitung gegen die Nazis, die ich je gelesen habe. Ich war jung dann, aber ich habe den Namen des Schriftstellers gut gekannt. Er hat Arvid Harnack geheißen, und er war Jurist und auch Wirtschaftswissenschaftler. Ich habe einmal gehört, dass er in den USA studiert hat! Zuvor hatte ich nicht gewusst, was die Machtergreifung für unser Leben bedeutet hatte. Er hat so überzeugend über die Veränderung geschrieben; diese Machtergreifung sei schlecht für die Weltökonomie gewesen, hat er gesagt. Natürlich war die Situation schlecht vor den Nazis; Millionen von Personen hatten keine Arbeit. Aber diese Machtergreifung war keine Lösung. Ich habe geglaubt, dass seine Zeitung gut war, aber ich habe mich mehr für die sozialen Probleme interessiert, also habe ich mich entschieden, meine eigene Zeitung zu schreiben.



„Ich habe gut gewusst, dass ich festgenommen werden würde, wenn die Gestapo mich gefunden hat. Trotzdem war es wichtiger für mich, anderen zu helfen. Es war mir klar, dass die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei unser schönes Land zerstören würde. Zuerst sind die Kommunisten in Schutzhaft festgenommen worden. Ich bin natürlich kein Kommunist, aber sie haben nie etwas gegen unser Land gemacht. Wenn die Nazis sie in Schutzhaft gestellt haben, habe ich gewusst, dass andere unschuldigen Personen auch in Schutzhaft gestellt werden könnten.“

Hermann schaute einem Mann zu. Dieser Mann hatte mit ihm früher gesprochen und sagte, dass er Mitglied der „weißen Rose“ gewesen sei. Er war nur seit zwei Wochen in Buchenwald, aber er sah sehr schlecht und mager aus. Hermann dachte, „Wie habe ich so lange überlegt? Ich bin hier seit drei Jahren, aber ich sehe nicht so schlecht wie er aus. Vielleicht haben meine Gedanken mir geholfen. Ich habe viel Zeit im Gefängnis verbracht, aber ich habe nie daran gezweifelt, dass meine Ideen richtig waren. Ich muss auch überleben, um meine Schwester wiederzusehen. Ich hoffe, dass alles ihr gut geht, und dass sie nicht meinetwegen von der Schule ausgeschlossen ist. Ich muss sie wiedersehen.“

Hermann stand auf, um einen großen Stein zu bewegen. Plötzlich gab es ein Geräusch. Hermann fiel zum Land, erschossen. Der Stein fiel von seinen Händen mit seinen Träumen und Hoffnungen.


Quellen: http://www.buchenwald.de/, http://www.bkffm.siemavisuart.de/sonst/kzbuchenwald.html
http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/widerstand/index.html
http://www.youtube.com/watch?v=L-ZJfe5uh-o&feature=related
http://www.glasnost.de/hist/ns/nazi2.html

13.3.10

(USW) Emil und die Detektive

Gestern sah ich dem Film "Emil und die Detektive" zu. Dieser Film ist ein Kinderfilm, in dem die Hauptfigur, ein 12-jähriger Junger, mit anderen Kindern arbeitet, um sein gestohlenes Geld von einem Dieb zu bekommen. Dieser Junge, der Emil heißt, hat eine schlechte Familiensituation, weil seine Mutter sie verließ, weil sein Vater keinen Job finden kann, und weil sie nicht so viel Geld haben. Emil wird zu Berlin geschickt, als sein Vater ins Krankenhaus gehen muss, weil der Vater sein Auto krachte. Emil bekommt eine Notiz von der Polizei, die sagt, dass sein Vater keinen Führerschein für drei Monaten haben kann. Da Emils Vater einen Job, in dem er fahren muss, bekam, will Emil einen falschen Führerschein für ihn in Berlin bekommen. Trotzdem wird sein Geld von einem Dieb im Bahn gestohlen, also findet er ein Mädchen, die Pony heißt. Dieses Mädchen und ihre Freunde, die jungen Detektive sind, helfen Emil in der gefährlichen Suche für sein Geld. Emil und Pony passen nicht so gut zuerst zusammen, weil Emil ein Ossi ist, und weil Pony "kein richtiges Mädchen" ist, aber das Abenteuer bringt sie zusammen. Sie fangen den Dieb, bekommen Emils Geld und gestohlene Juwelen, also wird Emil ein Held. Deswegen bekommt Emils Vater einen Job, der keinen Führerschein braucht, und das Pech der Familie kommt zu Ende.

Ich freute mich über diesen Film, weil er spannend war. Es gab keine Gewalt, gute Figuren, und ein gutes Ende. Ich fand es schön, dass Emil und Pony am Ende gut zusammenpasste, weil beide hatten Familienprobleme. Ich glaube, dass es Probleme im Leben geben muss. Nicht alles kann perfekt sein. Trotzdem was es nett, ein gutes Ende ohne Probleme zu sehen, weil die Filme, die ich sehe, oft Probleme wie einen Tod haben. Ich glaube, dass ich mehr Filme wie diesen Film sehen möchte.

7.3.10

Eine blutige Erzählung



Was war das für ein Ende? Als ich durch diese Erzählung las, wusste ich, dass der Katze etwas schlecht geschehen würde. Als der Erzähler sagte, dass er nicht wisse, ob das richtig war, was er getan hat, dachte ich, dass vielleicht die Katze getötet würde. Der Erzähler war schrecklich gewaltsam. Er machte der Katze eine Wunde, die die Katze von dem geworfenen Holz bekam, und warf sie durch das Fenster. Ich glaube, das der Erzähler die Katze gern gehabt hätte, wenn es keine Problematik mit dem Essen gäbe. Immer war das Problem mit dem Essen - die Katze aß die Fisch, die der Erzähler angelte, und sie wurde fett, als die Kinder dünn blieben. Der Erzähler sagte, dass er glaube, dass sie eigentlich eine schöne Katze war, also hasste er sie nicht so viel, dass er ihre Schönheit sehen könnte. Trotzdem erwartete ich nicht, dass die Erzählung zu diesem Ende kommen würde. Ich habe keine Ahnung, warum diese Beschreibung von dem blutigen Tod der Katze so wichtig war. Wir wussten schon, dass der Erzähler die Katze schaden könnte, und so viel Blut war nicht wichtig, die Szene zu erklären. Ich fand die Reaktion der Mutter sehr interessant. Sie gab früher ihm eine Ohrfeige, als er die Katze mit Holz schadete, aber es erschien, dass sie verstand, warum der Erzähler die Katze tötete. Es war eine einzigartige Situation, aber es erschien mir, dass die Mutter den Erzähler für das Gewalt strafen sollen hätte. Aber vielleicht war die Tränen der Kinder und das Trauma der Situation genug als Strafe. Ich hatte das Ende überhaupt nicht gern, weil es so traurig war, als die getötete Katze in den Nebel trieb.

2.3.10

Jeinsager

In jeder Situation gibt es viele Wahlen, die gemacht werden können. Wenn ich keine deutschen Hausaufgaben machte, könnte ich eine gute Zeit mit Freunden haben. Trotzdem würde ich denn keine gute Note bekommen und würde die Sprache schlecht lernen. Dagegen sind nicht alle Wahlen so einfach zu machen. Als Kinder lernten wir, was uns erlaubt ist. Vielleicht fanden wir, dass es eine Strafe gäbe, wenn wir etwas unerlaubt machten.

Warum, denn, ist es so fremd, dass eine Kultur diesen Brauch hat? Für uns steht dieser Brauch herzlos und schwer. Wie könnten die drei Studenten und der Lehrer den Knabe sterben lassen? In ihrer Kultur ist das normal; ich bin ganz sicher, dass unsere Kulturen Bräuche, die fremd zu anderen scheinen, haben. Die Figuren mussten eine Wahl machen. Eine Wahl würde natürlich für die Studenten scheinen, aber sie würde den Jungen töten. Die andere würde den Jungen sichern, aber es gäbe Schmähung, wenn sie sie auswählen. Meiner Meinung nach muss man verstehen, wie die Entscheidungen den Studenten aussehen würden, nicht wie sie uns aussehen. Denn ist die erste Wahl, ihn sterben zu lassen, verständlicher, weil sie mit dem Brauch aufwuchsen. Ich stimme mit dem Brauch nicht zu, aber ich glaube, dass man nicht sagen soll, dass die Taten der Figuren Probleme seien.

Die Berge sind nicht die eigene Problem, die die Figuren hatten.